2.13.1 (k1949k): 1. Unterrichtung des Kabinetts

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Kabinettsprotokolle 1949 - TitelblattDas Bundeskabinett am Tage der Vereidigung (20. Sept. 1949)Konrad Adenauer im Gespräch mit Theodor HeussFaksimile der Vorlage der Edition: die Kurzprotokolle der KabinettsitzungenAntrittsbesuch des Bundeskanzlers  bei den Hohen Kommissaren

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1. Unterrichtung des Kabinetts

a.

Über die Besprechung mit der Hohen Kommission am 14.10.1949;

b.

über die Besprechung mit dem Oberbürgermeister und dem Stadtkämmerer der Stadt Berlin am 18.10.1949;

[c.

über eine Besprechung mit Vertretern der SPD am 15.10.1949]

Der Bundeskanzler unterrichtet das Kabinett über die Besprechung mit der Hohen Kommission 1 am 14. 10., über die Besprechung mit dem Oberbürgermeister und dem Stadtkämmerer der Stadt Berlin 2 am 18. 10. sowie über die Besprechung mit den Vertretern der SPD 3, Dr. Kurt Schumacher, Prof. Carlo Schmid und Herrn Ollenhauer am 15. 10.

Fußnoten

1

Auf der informellen Unterredung der AHK mit Adenauer am 14. Okt. 1949 wurden vormittags die Demontage-Frage und das Verhältnis der Bundesrepublik zu Frankreich (740.00119 Control [Germany] / 10-1549) und nachmittags das Berlin-Problem erörtert (FRUS 1949 III S. 416-418, hier wird die Besprechung auf den 15. Okt. 1949 datiert) und Foreign Office 1005/1122; vgl. ferner NL Lehr/18, Vermerk vom 17. Okt. 1949. - Fortgang 14. Sitzung am 21. Okt. 1949 TOP 1.

2

Über diese Besprechung mit Oberbürgermeister Reuter, Stadtkämmerer Haas, Landesbankpräsident Ernst und dem Vorstandsvorsitzenden der AEG, Spennrath, vom 18. Okt. 1949 berichtete Adenauer den Alliierten Hohen Kommissaren am 20. Okt. 1949 (740.00119 Control [Germany] / 10-2149). - Nach dieser Quelle waren der Status von Berlin (West), die Finanzlage des Berliner Magistrats und die Währungssituation Gegenstand der Besprechung.

3

Vgl. 10. Sitzung am 7. Okt. 1949 TOP 9 a und Anm 23. - In einer privaten Zusammenkunft mit McCloy am 16. Okt. 1949 berichtete Adenauer auch über diese Begegnung mit den Vertretern der SPD. Hinsichtlich der Berlinfrage habe er mit der SPD-Führung eine Übereinkunft dahingehend erzielt, die Diskussion um Berlin als 12. Bundesland vorerst nicht weiterzuführen, die Bundespräsenz in Berlin zu verstärken und Berlin finanziell zu unterstützen (FRUS 1949 III S. 418-419). Nach der Aufzeichnung von Seebohm hatte die SPD-Führung auch eine Regierungserklärung zur Berlin-Frage und zur Ostzone gefordert und Kritik an dem Interzonenabkommen und an dem Handelsabkommen mit Uruguay geübt (NL Seebohm/6).

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