2.1.16 (k1950k): 16. Beitritt zum Weltweizenabkommen, BMM

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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16. Beitritt zum Weltweizenabkommen, BMM

Das Kabinett ist der Ansicht, daß der deutsche Antrag auf Aufnahme in das Weltweizenabkommen auch dann aufrechterhalten werden soll, wenn eine Ablehnung des Antrages zu erwarten ist. Der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten teilt mit, daß sich die USA, Kanada und Australien im Falle einer Ablehnung des deutschen Antrages bereiterklärt hätten, 1,5 Millionen to zu den Preisen des Weltweizenabkommens zu liefern 43.

Außerhalb der Tagesordnung

[Es folgen TOP A bis I dieser Sitzung.]

Fußnoten

43

Das Internationale Weizenabkommen vom 5. März 1948 diente dazu, den Einfuhrländern die Versorgung zu sichern und den Ausfuhrländern Absatzmärkte zu stabilen Preisen zu gewährleisten. Text des Abkommens in EA 1948 S. 1502-1506. Zu den bisherigen Bemühungen der Bundesregierung um den Beitritt zum Weltweizenabkommen vgl. 15. Sitzung am 25. Okt. 1949 TOP 5. - In der Aufzeichnung vom 2. Jan. 1950 (B 136/2652) hatte der BMM dem Bundeskanzler vorgeschlagen, sich Klarheit über die Beitrittschancen der Bundesrepublik zu verschaffen, um politische Rückwirkungen im Falle einer erneuten Ablehnung des Beitrittsantrages zu vermeiden. - Fortgang 34. Sitzung am 10. Jan. 1950 TOP N.

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