2.2.14 (k1950k): G. Vertretung der Bundesregierung in Berlin

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[G. Vertretung der Bundesregierung in Berlin]

Der Bundeskanzler gibt davon Kenntnis, daß Dr. Ernst 35 wegen der Übernahme der Vertretung der Bundesregierung in Berlin eine Absage erteilt habe 36. Der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen bittet, die Erörterung dieses Punktes zu vertagen, um zunächst noch einmal mit Herren aus Berlin zu sprechen 37.

Fußnoten

35

Dr. Friedrich Ernst (1889-1960). 1919-1931 Preußisches Handelsministerium, 1931-1941 verschiedene Amtsfunktionen, zuletzt als Reichskommissar für die Behandlung des feindlichen Vermögens, anschließend Mitinhaber des Bankhauses Delbrück, Schickler & Co.; Verhaftung im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944; 1949-1957 Präsident der Berliner Landeszentralbank; verschiedene Aufsichtsratsfunktionen in Unternehmen.

36

Zu den Bemühungen der Bundesregierung, Ernst als Bundesbevollmächtigten zu gewinnen, vgl. 30. Sitzung am 13. Dez. 1949 TOP 16. - Ernst hatte dieses Angebot abgelehnt (vgl. Schreiben Adenauers an Ernst vom 11. Jan. 1950 in NL Adenauer/10.01).

37

Fortgang 36. Sitzung am 17. Jan. 1950 TOP E.

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