2.23.19 (k1950k): L. Statistisches Amt in Wiesbaden

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[L.] Statistisches Amt in Wiesbaden

Im Zusammenhang mit Punkt 1) der T.O. wird von dem Bundeskanzler die Frage aufgeworfen, ob das Statistische Amt genügend Mittel für seine Zwecke zur Verfügung hat. Diese Frage wird verneint. Daher könne das Amt nicht allen Anforderungen nachkommen 38. Die Leistungen des Amtes und seines Leiters 39 werden anerkannt. Der Bundesminister des Innern soll die Anforderungen der einzelnen Ressorts nach statistischem Material feststellen 40.

Fußnoten

38

Das Amt hatte mit Schreiben vom 17. März 1950 die Vorwegbewilligung von Haushaltsmitteln beantragt (B 106/6303). Vgl. dazu „Denkschrift über die Möglichkeiten einer Reduzierung des Personalbedarfs des Statistischen Amtes von 1105 auf 850 Kräfte" in B 106/6315 und weitere Unterlagen in B 106/6305. - Das Gesetz über die Errichtung des Statistischen Amtes des VWG vom 21. Jan. 1948 (WiGBl. S. 19) wurde mit VO vom 31. März 1950 auf die französische Zone erstreckt (BGBl. S. 81). Das mit der Führung der Statistik für Bundeszwecke beauftragte Amt erhielt durch Erlaß des BMI vom 29. Aug. 1950 die Bezeichnung „Statistisches Bundesamt" (B 136/5001).

39

Leiter des Amtes war von 1948 bis 1964 Dr. Gerhard Fürst (geb. 1897).

40

Stellungnahmen der Ressorts in B 106/6315.

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