2.4.13 (k1950k): I. Vorfinanzierung der Deutschen Industrie-Kredit-Bank

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[I. Vorfinanzierung der Deutschen Industrie-Kredit-Bank]

Der Bundesminister der Finanzen bittet weiter um die Ermächtigung, eine Vorfinanzierung der Deutschen Industrie-Kredit-Bank 28 in Höhe von 10 Millionen auf geeignete Weise durchzuführen und die entsprechenden Verhandlungen zu führen 29.

Das Kabinett stimmt dem zu.

Fußnoten

28

Die Industrie-Kredit-Bank AG war 1949 errichtet worden. Sie trat die Nachfolge der 1931 geschaffenen Deutschen Industriebank an, die wiederum aus der 1924 gegründeten Bank für deutsche Industrie-Obligationen (RGBl. II 257, 269) hervorgegangen war. - Als privatrechtliches Kreditinstitut mit öffentlichen Aufgaben war sie ein Spezialinstitut für den mittel- und langfristigen Industriekredit (Geschäftsbericht über die Zeit von April 1949 bis März 1950 in B 102/23508). Sie wurde später mit der Durchführung des Investitionshilfegesetzes beauftragt. - Fortgang hierzu 118. Sitzung am 21. Dez. 1950 TOP 14.

29

Nicht ermittelt. - Am 2. Feb. 1950 unterbreitete Vocke, Präsident des Direktoriums der BdL, dem Bundeskanzler Vorschläge der BdL zu einem Arbeitsbeschaffungsprogramm. U. a. sollte die Industrie-Kreditbank einen Kredit von 50 Millionen DM zur Förderung mittelständischer Betriebe erhalten (NL Adenauer/10.02). Zur Mitwirkung der BdL am Arbeitsbeschaffungsprogramm siehe 48. Sitzung am 24. Febr. 1950 TOP E.

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