2.5.11 (k1950k): C. Verhältnis zur Presse

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[C.] Verhältnis zur Presse

Der Bundesminister für Verkehr betont die Notwendigkeit einer Betreuung der Presse durch fachlich hochqualifizierte, auf dem Gebiet des Pressewesens erfahrene Pressereferenten bei den einzelnen Ministerien. Gute Kräfte könnten aber nur gewonnen werden, wenn ihnen ein entsprechendes Gehalt gezahlt werde. Er schlägt eine einheitliche Einstufung dieser Kräfte vor und bittet, hierbei fiskalische Gesichtspunkte zurückzustellen. Er müsse in seinem Ressort einen Apparat zur Verfügung haben, der mit seinem Fachgebiet vertraut sei und mit dem er ständig Fühlung habe.

Der Bundesminister für Angelegenheiten des Marshall-Plans unterstützt diese Anregung und führt aus seinem Fachgebiet Beispiele an, aus denen zu ersehen ist, wie sehr die Interessen des Bundes insbesondere auch auf dem Gebiet der Auslandshilfe durch leichtfertige Presseberichte gefährdet werden 30.

Der Bundesminister der Finanzen hält die amtliche Pressestelle, die allen Ministern zur Verfügung stehe, für ausreichend besetzt. Die Einrichtung von Pressestellen in den einzelnen Ministerien sei daher weder notwendig noch vertretbar 31.

Fußnoten

30

Zur Tätigkeit des Pressereferenten des BMM siehe B 146/367-372.

31

Die Abgrenzung der Aufgabengebiete des BPA und der Pressereferate der Ministerien erfolgte in § 81 und 82 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO I).

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