2.51.14 (k1950k): G. Maßnahmen gegen sowjetische Propaganda in Berlin

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[G.] Maßnahmen gegen sowjetische Propaganda in Berlin

Die Einrichtung eines Hauses der Sowjet-Kultur und eines Hauses der deutsch-polnischen Freundschaft im Berliner Ostsektor erfordern Gegenmaßnahmen von westlicher Seite, erklärt der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen. Einer Anregung des Oberbürgermeisters von Groß-Berlin folgend, schlage er vor a) die Einrichtung eines Hauses der Ostdeutschen zur nationalen Pflege der ostdeutschen Kultur und b) die Veranstaltung einer ostdeutschen Ausstellung in Berlin 39. Er empfiehlt, für das Haus der Ostdeutschen ein Gebäude aus ehemaligem Reichsbesitz (Reichsarbeitsministerium) zur Verfügung zu stellen und bittet den Bundesminister der Finanzen, zur Klärung dieser Frage mit ihm nach Berlin zu reisen. Was die Ausstellung anlangt, wolle der Magistrat Berlin die halben Kosten tragen, während für die andere Hälfte der Bund aufkommen soll.

Das Kabinett ermächtigt den Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, die Besprechungen in dieser Angelegenheit mit der Maßgabe fortzusetzen, daß eine Erklärung über die Übernahme von Kosten hierbei nicht abgegeben werden darf 40.

Fußnoten

39

Sporadische Unterlagen zur Ausstellung „Deutsche Heimat im Osten", die unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers im Nov. und Dez. 1950 in den Berliner Messehallen am Funkturm veranstaltet wurde, in B 106/126 und NL Kaiser/99. Vgl. dazu auch Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25. Nov. 1950 („Kein Friede ohne Recht").

40

Nicht ermittelt.

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