2.56.19 (k1950k): C. Ministerwohnungen

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[C.] Ministerwohnungen

Auf Anfrage des Bundesministers für Wirtschaft teilt der Bundesminister der Finanzen mit, daß die Baukosten für die vorgesehenen Ministerwohnungen 70 bis 80 000 DM je Haus betragen 52. Die Mieten, die von allen Räumen mit Ausnahme eines Repräsentationsraumes berechnet werden, seien so bemessen, daß sich die Hausbewirtschaftung für den Bund rentabel gestalten werde. Schwierigkeiten seien nur durch das Verlangen der Stadt Bonn hervorgerufen worden, daß der Bund auch die Anliegerkosten für diese am Berghang des Venusberges geplanten Bauten in der Höhe von 240 000 DM vorschußweise zu für den Bund ungünstigen Rückzahlungsbedingungen übernehme, sodaß sich die Baukosten für jedes Haus auf 140 000 DM erhöhen. Eine solche Summe könne weder vor dem Haushaltsausschuß noch vor der Öffentlichkeit vertreten werden. Er schlage deshalb vor, daß auch die Ministerwohnungen auf bundeseigenen Grundstücken auf der Anhöhe selbst in der Nähe der für die Ministerialbeamten vorgesehenen Bauten errichtet werden. Die Anliegerkosten würden in diesem Falle entfallen und mit dem Bau könnte sofort begonnen werden.

Die Mehrheit der Kabinettsmitglieder stimmt diesem Vorschlag zu. Der Bundesminister für Wirtschaft behält sich vor, sich in dieser Frage unmittelbar mit der Stadtverwaltung Bonn in Verbindung zu setzen.

Fußnoten

52

Vgl. 36. Sitzung am 17. Jan. 1950 TOP K. - Zur weiteren Behandlung siehe Schreiben Schäffers vom 19. April 1951 in B 136/4694.

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