2.57.17 (k1950k): E. D-Banken

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[E.] D-Banken

Dem Stellvertreter des Bundeskanzlers ist berichtet worden, daß die D- Banken 42, die, soweit sie ihre Geschäftsbücher nach dem Westen gerettet haben, heute versuchen, Forderungen gegen ihre früheren Gläubiger aus dem Osten einzutreiben. Er hält die damit verbundene Beunruhigung für nicht ungefährlich und bittet den Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, auf die betreffenden Kreise einzuwirken und sie von der weiteren Verfolgung solcher Forderungen abzubringen 43. Der Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen teilt mit, daß in dem in seinem Ministerium in Vorbereitung stehenden Flüchtlingsrahmengesetz 44 für solche Fälle eine richterliche Vertragshilfe vorgesehen sei.

Fußnoten

42

Großbanken wie die Dresdner Bank und die Deutsche Bank. Die ebenfalls ursprünglich zu den Großbanken zählende Darmstädter- und Nationalbank war 1932 mit der Dresdner Bank verschmolzen worden. - Zur Entflechtung der Großbanken siehe Sondersitzung am 2. Nov. 1950 TOP 1 b.

43

Nicht ermittelt.

44

Siehe 160. Sitzung am 10. Juli 1951 TOP 2.

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