2.63.18 (k1950k): D. Besetzung des Postens des Präsidenten des Bundesgerichtshofes und des Oberbundesanwalts

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[D.] Besetzung des Postens des Präsidenten des Bundesgerichtshofes und des Oberbundesanwalts

Der Bundesminister der Justiz bittet die Kabinettsmitglieder, sich die in Bälde an die Bundesregierung herantretende Frage zu überlegen, wer zum Präsidenten des Bundesgerichtshofes und zum Oberbundesanwalt bei diesem Gericht vorgeschlagen werden solle. Für den Posten des Präsidenten des Bundesgerichtshofes käme s. E. der jetzige Präsident des Obersten Gerichtshofes für die britische Zone, Dr. Ernst Wolff 32, sowie Oberlandesgerichtspräsident Weinkauff 33 in Frage. Für den Posten des Oberbundesanwalts vermöge er eine geeignete Persönlichkeit bis jetzt nicht zu benennen 34.

Fußnoten

32

Dr. A. B. Ernst Wolff (1877-1959). 1904-1938 Rechtsanwalt in Berlin, 1919-1935 Notar, 1935 Entlassung, 1938 Emigration nach England; Vizepräsident (1947) und Präsident (1949) des Obersten Gerichtshofes für die Britische Zone; 1950-1958 Honorarprofessor der Universität Köln. - Vgl. dazu Wengst S. 238.

33

Hermann K. A. Weinkauff (1894-1981). 1920-1945 Bayerischer Justizdienst, Reichsanwaltschaft und Reichsgericht (1937 Reichsgerichtsrat); 1946-1950 Landgericht Bamberg (1949 Oberlandesgerichtspräsident), 1950-1960 Präsident des Bundesgerichtshofs.

34

Fortgang 96. Sitzung am 15. Sept. 1950 TOP E und 102. Sitzung am 6. Okt. 1950 TOP 6 (Oberbundesanwalt).

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