2.80.15 (k1950k): F. Bundesbürgschaft für einen 10 Millionen-Kredit der August-Thyssen-Hütte

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[F.] Bundesbürgschaft für einen 10 Millionen-Kredit der August-Thyssen-Hütte

Informatorisch unterrichtet der Bundeswirtschaftsminister das Kabinett über die beabsichtigte Aufnahme eines Kredites von 20 Millionen durch die August-Thyssen-Hütte, der zu einer Erhöhung der Produktionskapazität Verwendung finden soll. Nordrhein-Westfalen habe sich bereiterklärt, 10 Millionen unter der Voraussetzung zu geben, daß auch der Bund 10 Millionen zur Verfügung stelle. Der Bundesfinanzminister habe sich bereiterklärt, in Höhe dieses Betrages eine Bundesbürgschaft zu übernehmen. Die Verhandlungen mit der BdL sollen noch im Laufe dieser Woche geführt werden 45.

Fußnoten

45

Vgl. 72. Sitzung am 9. Juni 1950 TOP F. - Auch Lehr (Schreiben vom 1. Nov. 1950) und Pferdmenges (Schreiben vom 8. Nov. 1950) hatten sich beim Bundeskanzler für diesen Kredit eingesetzt, mit dem eine Teilremontage zur Erhöhung der Stahlkapazitäten finanziert werden sollte (B 136/2376). - Nach einem Vermerk vom 19. Jan. 1951 hatte Adenauer das vom BMWi vorbereitete Genehmigungsersuchen an die AHK nicht weitergeleitet, da erst die Verhandlungsergebnisse über die künftigen deutschen Stahl- und Kohlequoten abgewartet werden müßten (ebenda).

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