2.27.20 (k1951k): F. Beitritt der Bundesrepublik zum Sterling-Abkommen

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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[F.] Beitritt der Bundesrepublik zum Sterling-Abkommen

Nach Vortrag durch den Bundeswirtschaftsminister ist das Kabinett mit dem Beitritt Deutschlands zum Sterling-Abkommen 68 einverstanden. Zentralbankrat und AHK haben sich bereits einverstanden erklärt 69.

Fußnoten

68

Erhard hatte mit Vorlage vom 29. März 1951 (B 136/7865 und B 102/2706) gebeten, dem Angebot der britischen Regierung vom 29. Sept. 1950 an die Bundesregierung zum Beitritt der Bundesrepublik in das transferable account system des Sterlingblocks zuzustimmen. Die bisher diesem System beigetretenen 19 Länder - die OEEC-Mitglieder Dänemark, Griechenland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich und Schweden sowie Albanien, Ägypten, Anglo-Ägyptischer Sudan, Chile, Finnland, Iran, Polen, Siam, UdSSR, Spanien und die Tschechoslowakei - unterhielten bei britischen Banken £-Sterling-Konten, über die Zahlungen im Waren- und Dienstleistungsverkehr ohne Genehmigung der britischen Behörden abgewickelt werden konnten. Lieferfähigen Mitgliedsländern boten sich gesteigerte Exportmöglichkeiten nicht nur in das Sterling-Gebiet selbst, sondern in alle diesem Verrechnungssystem beigetretenen Staaten.

69

Siehe die Schreiben der AHK vom 21. Nov. 1950 und der BdL vom 2. und 13. März 1951 ebenda. - Den Beitrittsbeschluß der Bundesregierung gab Erhard in der Pressekonferenz am 6. April 1951 bekannt (B 145 I/14).

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