2.48.1 (k1951k): 1. Stickstoffpreise

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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1. Stickstoffpreise

Es besteht Übereinstimmung im Kabinett, daß eine Erhöhung der Stickstoffpreise berechtigt ist 3. Die derzeitigen Preise sind seit 1948 trotz der verschiedenen kostensteigernden Faktoren nicht erhöht worden. Die überwiegende Meinung geht dahin, daß die Belastung von etwa 50 Mio DM von der Landwirtschaft getragen werden müsse. Die Industrie erklärt, wenn dem Vorschlag des Wirtschaftsministers entsprechend der Preis erhöht wird, im Laufe des Jahres mit weiteren Anträgen nicht mehr zu kommen, vorausgesetzt, daß keine besonderen, unvorhergesehenen Ereignisse zu verzeichnen seien.

Das Kabinett stellt fest, daß die chemische Industrie von der Tatsache der Preiserhöhung ausgehen kann. Dr. Westrick wird sich wegen der Form und Publikation mit dem Bauernverband und der Industrie in Verbindung setzen. Erst danach soll die Preiserhöhung bekanntgegeben werden 4.

Fußnoten

3

Der BMWi hatte am 26. Mai 1951 die Preiserhöhungen für Kali-Stickstoff-Düngemittel und für stickstoffhaltige Düngemittel um 10-14% genehmigt (vgl. den Vermerk vom 11. Juni 1951 aus dem BMWi in B 136/2219).

4

Die Preiserhöhung wurde in vier Verordnungen bekanntgegeben, die die Höchstpreise für die Zeit vom 1. Jan. bis 31. Mai 1951 und ab 1. Juni 1951 festlegten (VoPR Nr. 34/51 - 37/51 vom 26. Mai 1951 in BAnz. Nr. 116 vom 22. Juni 1951).

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