2.63.17 (k1951k): E. Metallarbeiterstreik in Hessen

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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[E. Metallarbeiterstreik in Hessen]

Der Bundesarbeitsminister berichtet über den Metallarbeiterstreik in Hessen 60 und schlägt vor, von seiten der Bundesregierung nicht einzugreifen. Die Bundesregierung soll nach seiner Ansicht erst tätig werden, wenn ein oder beide Sozialpartner an sie herantreten.

Das Kabinett stimmt dieser Auffassung zu 61.

Fußnoten

60

Die Verhandlungen in der hessischen Metallindustrie über Lohnerhöhungen hatten nach der Kündigung der Tarifverträge durch die IG Metall zum 15. Juli 1951 zu keiner Einigung geführt. In der Urabstimmung am 16. Aug. 1951 hatten sich 88,5% der Abstimmungsberechtigten für einen Streik entschieden, der am 27. Aug. 1951 zunächst auf Frankfurt, Hanau, Offenbach und Darmstadt mit etwa 30 000 Arbeitnehmern beschränkt, begonnen hatte (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Aug. 1951).

61

Fortgang 171. Sitzung am 7. Sept. 1951 TOP A.

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