2.85.17 (k1951k): D. Schreiben Asbachs an Lukaschek

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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[D. Schreiben Asbachs an Lukaschek]

Der Bundesminister für Vertriebene gibt dem Kabinett Kenntnis von einem Brief, den er vom Abgeordneten Asbach 37, Kiel, erhalten hat 38. Der Bundesminister für Vertriebene wird eine klare und unmißverständliche Antwort auf den Brief geben 39.

Fußnoten

37

Hans Adolf Asbach (geb. 1904). 1934-1939 hauptamtlich in der Deutschen Arbeitsfront, 1940-1943 Kreishauptmann in Polen, dann Wehrdienst; 1950-1962 MdL (BHE) in Schleswig-Holstein, 1950-1957 schleswig-holsteinischer Minister für Soziales und Arbeit.

38

Asbach hatte in einem im BT verteilten Schreiben vom 25. Nov. 1951 Lukaschek Versäumnisse bei der Eingliederung der Vertriebenen, vor allem beim Lastenausgleich, der Arbeitsbeschaffung und dem Wohnungsbau, vorgeworfen (B 150/3864 und B 136/1411).

39

Der BMVt wies die Vorwürfe in einem Schreiben vom 1. Dez. 1951 zurück und kündigte Stellungnahmen seiner Kollegen an (B 150/6569, B 136/1411 und Bulletin vom 6. Dez. 1951 S. 114). Stellungnahme des BMA in B 149/571 und des BMWo vom 21. Dez. 1951 in B 150/6569. - Vgl. auch die Mitteilung des BPA Nr. 1066/51 vom 26. Nov. 1951. - Der Vorsitzende des BHE und schleswig-holsteinische Finanzminister Waldemar Kraft nahm die Vorwürfe Asbachs auf und forderte den Rücktritt Lukascheks (Pressekonferenz am 10. Dez. 1951 in B 145 I/19).

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