2.1.15 (k1952k): C. Beitritt zum Weltwährungsfonds

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[C. Beitritt zum Weltwährungsfonds]

Der Bundesminister der Finanzen gibt davon Kenntnis, daß beabsichtigt sei, eine 4-Mann Kommission (Vertreter des Bundesfinanzministeriums, der Bank deutscher Länder, des Bundeswirtschaftsministeriums und Herr von Mangoldt 50 zur Tagung über den Weltwährungsfonds nach Amerika zu entsenden. Das Kabinett ist einverstanden 51.

Fußnoten

50

Dr. Hans Karl von Mangoldt (1896-1971). 1946 Generaltreuhänder der Bayerischen Motorenwerke AG.; Mitglied des Verwaltungsrates der Bayerischen Landeszentralbank; Verwalter der Bayerischen Kreditbank; Aug. 1948 Mitglied und von Okt. 1948 bis April 1951 Leiter der deutschen Delegation bei der OEEC in Paris. Seit Herbst 1950 deutscher Vertreter in der Europäischen Zahlungsunion (EZU); 1952-1958 Präsident des Direktoriums der EZU. 1952-1962 stellvertretender deutscher Gouverneur beim Internationalen Währungsfonds in Washington. 1958-1964 Vizepräsident und Vertreter der Bundesrepublik im Direktorium der Europäischen Investitionsbank in Brüssel.

51

Die Bundesregierung hatte seit März 1950 erwogen, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Weltbank) beizutreten. Auf Veranlassung des BMF hatte Adenauer mit den Schreiben vom 7. Febr. 1951 an den IWF und an die Weltbank die Aufnahmeanträge gestellt (B 126/12255 und AA II 021-08 Bd. 1). Die Delegation stand unter der Leitung des BMF und verhandelte vom 23. Jan. bis 5. Febr. 1952 in Washington über die Aufnahmebedingungen (B 126/10957 und 12256). - Fortgang 208. Sitzung am 18. März 1952 TOP 7.

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