2.10.13 (k1952k): D. Vortragstätigkeit des Dr. Dr. Heinemann und der Frau Wessel

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[D. Vortragstätigkeit des Dr. Dr. Heinemann 30 und der Frau Wessel 31]

Der Bundesminister des Innern entwickelt ernstliche Bedenken gegen die intensive Vortragstätigkeit 32 des Dr. Dr. Heinemann und der Frau Wessel.

Fußnoten

30

Dr. Dr. Gustav Heinemann (1899-1976). 1926-1928 Anwaltstätigkeit; 1928-1945 Justitiar, stellvertretendes und ordentliches Vorstandsmitglied der Rheinischen Stahlwerke in Essen; 1946-1949 Oberbürgermeister von Essen; 1946-1950 MdL (CDU) und Justizminister (1947-1948) von Nordrhein-Westfalen; 1949 bis Okt. 1950 Bundesminister des Innern; Nov. 1951 Bildung der Notgemeinschaft für den Frieden Europas; Nov. 1952 Austritt aus der CDU und Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP); 1957 Auflösung der GVP und Anschluß an die SPD; 1957-1969 MdB, 1966-1969 Bundesminister der Justiz; 1969-1974 Bundespräsident.

31

Helene Wessel (1898-1969). Seit 1915 Parteisekretärin der Zentrumspartei in Dortmund, 1928-1933 Mitglied des Preußischen Landtages, nach Kriegsende Mitbegründerin, stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende (1949-1951) des neuen Zentrums; 1946-1950 MdL von Nordrhein-Westfalen, Mitglied des Parlamentarischen Rates; 1949-1953 (bis 1952 als Fraktionsvorsitzende des Zentrums) und 1957-1969 MdB (SPD); Mitbegründerin der Notgemeinschaft für den Frieden Europas (Nov. 1951) und der Gesamtdeutschen Volkspartei (Nov. 1952); 1954-1957 wissenschaftl. Sachbearbeiterin beim DGB.

32

Zur Tätigkeit von Helene Wessel und Gustav Heinemann im Rahmen der Notgemeinschaft für den Frieden Europas siehe NL Wessel/66-93 und NL Heinemann/357-369, 0640-0650 und 0723 f. Vgl. auch Gustav W. Heinemann Bibliographie S. 37-40 und Koch S. 267-291, 529-539 und 546 f. - Zur Haltung Adenauers zur Vortragstätigkeit Heinemanns und Wessels siehe sein Schreiben an Bundestagspräsident Ehlers vom 6. März 1952 in Rhöndorfer Ausgabe 1951-1953 S. 186.

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