2.10.6 (k1952k): 6. Beginn der internationalen Konferenz für Auslandsschulden am 28.2.52, AA

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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6. Beginn der internationalen Konferenz für Auslandsschulden am 28.2.52, AA

Der Stellvertreter des Bundeskanzlers erörtert die Vorlage des Auswärtigen Amtes 17. Das Kabinett beschließt die Entsendung der deutschen Schuldendelegation gemäß Abschnitt IV Ziffer 1 der Vorlage 18.

Fußnoten

17

Vgl. 200. Sitzung am 5. Febr. 1952 TOP B. - In der Vorlage des AA vom 2. Febr. 1952 (B 126/48378) war mitgeteilt worden, daß die drei Westmächte die Bundesregierung und 26 andere Regierungen zur Teilnahme an der am 28. Febr. 1952 in London beginnenden Konferenz eingeladen hätten. Eine Verschiebung der Konferenz liege nicht im deutschen Interesse. Die Forderung nach Verhandlungen mit anderen Regierungen über deutsche Vermögenswerte sei bisher von den Alliierten nicht erfüllt worden, obwohl ein Sachzusammenhang zwischen Auslandsvermögen und Auslandsschulden vorliege. Jedoch sei die Wegnahme des deutschen Auslandsvermögens in erster Linie ein Reparationsproblem, das nicht Gegenstand der Schuldenkonferenz sei. Ziel der Londoner Konferenz sei vor allem die schnelle Wiederherstellung der deutschen Kreditfähigkeit.

18

In Abschnitt IV Ziffer 1 der Vorlage war vorgeschlagen, die deutsche Delegation unter der Leitung von Abs wie in den Juli-Besprechungen von 1951 zusammenzusetzen. Neben dem AA, BMF, BMM, BMWi und der BdL sollten auch Sachverständige aus privaten Bank- und Wirtschaftskreisen herangezogen werden, um den privaten Gläubigervertretungen in den fremden Delegationen eine entsprechende deutsche Schuldnervertretung gegenüberzustellen. - Fortgang 220. Sitzung am 16. Mai 1952 TOP 1 und 2.

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