2.18.13 (k1952k): A. Einheitliche Haltung des Kabinetts

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[A. Einheitliche Haltung des Kabinetts]

Der Bundeskanzler unterrichtet das Kabinett über seine Auffassung von der internationalen Lage und betont, daß mehr denn je - ganz besonders nach außen hin - die einheitliche Haltung des Kabinetts unzweideutig zum Ausdruck kommen müsse. Er bittet die Mitglieder des Kabinetts eindringlich, das bei ihren Äußerungen im Auge zu behalten. Dies gelte übrigens auch für Auslassungen zu innerpolitischen Fragen 32.

Fußnoten

32

Hierzu notierte Frohne: „Der Kanzler: sehr scharf gegen Hallstein [vgl. 212. Sitzung am 1. April 1952 TOP B b], gegen Kaiser (Verhandl. wegen Sowj. Reg.), gegen Demokrat. Partei wegen Erklärungen v. Reinhold Maier; bittet um größte Zurückhaltung in allen Reden und Äußerungen; wendet sich auch scharf gegen Dr. Lüders wegen Pressegesetz [vgl. die Ausführungen von Lüders vom BMI vor der Presse am 12. März 1952 in B 145 I/21]. Lehr: nimmt zu L[üders] Stellung. Kaiser: verteidigt seine Erklärung [vgl. 206. Sitzung am 11. März 1952 TOP A]. Kanzler: lehnt diese Erklärung ab; verlangt Disziplin bei Regierungsbeschlüssen [...]" (NL Seebohm/7). Ausführlich hierzu auch NL Lenz/Tagebuch. Vgl. hierzu ferner das Schreiben Adenauers an Kaiser vom 3. April 1952 in Rhöndorfer Ausgabe 1951-1953 S. 194.

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