2.19.10 (k1952k): B. Personallage bei den Bundesministerien

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[B.] Personallage bei den Bundesministerien

Der Bundesverkehrsminister macht auf die steigenden Belastungen durch internationale Verhandlungen aufmerksam und erklärt, die Schaffung einer Personalreserve sei unbedingt notwendig. Seinen Ausführungen wird allgemein zugestimmt 26. Der Vizekanzler verweist zum Beweis für die ungewöhnliche Belastung des Personals auf die zahlreichen Urlaubsrückstände. Der Bundesinnenminister bemerkt, er sei zur Abhilfe nicht in der Lage, es handele sich um ein Finanzproblem 27. Der Bundesfinanzminister erklärt dazu, Personalwünsche könnten im Nachtragshaushalt 1952 28 vorgebracht werden.

Ein Beschluß wird nicht gefaßt. Die Angelegenheit soll nochmals in Gegenwart des Bundeskanzlers besprochen werden 29.

Fußnoten

26

Die Notwendigkeit, dem Personalmangel durch eine gezielte Nachwuchsförderung zu begegnen, hatte der Kabinettsausschuß für Wirtschaft am 17. Jan., 1. und 4. März 1952 betont.

27

Zu den Bemühungen des BMI, für Bundesbeamte bei ausländischen Organisationen besondere Planstellen zu schaffen, siehe B 106/7163.

28

Siehe 246. Sitzung am 12. Sept. 1952 TOP 2.

29

Am 26. März 1952 bat Globke den BMF, im Einvernehmen mit dem BMI eine Klärung der beamten- und besoldungsrechtlichen Fragen herbeizuführen, die durch die Abordnung von Bundesbediensteten in internationale Organisationen entstanden (B 136/5149). Entsprechende Grundsätze gaben der BMF und der BMI den obersten Bundesbehörden mit einem gemeinsamen Schreiben vom 12. Sept. 1952 bekannt (ebenda und GMBl. S. 301). - Fortgang 297. Sitzung am 9. Juni 1953 TOP 3.

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