2.2.24 (k1952k): G. Nachwahl Goslar

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[G.] Nachwahl Goslar

Über die Durchführung der Nachwahl in Goslar 74 sollen auf Bundesebene Besprechungen zwischen den Bundesministern für den Marshallplan, für Arbeit, für Angelegenheiten des Bundesrates und Staatssekretär Dr. Sonnemann alsbald aufgenommen werden 75.

Fußnoten

74

Eine gemäß § 15 des Wahlgesetzes vom 15. Juni 1949 (BGBl. S. 21) durchzuführende Nachwahl für den Bundestag im Wahlkreis Oberharz war durch den Tod des Abgeordneten Hermann Stopperich (SPD) notwendig geworden.

75

Unterlagen zu den Ministergesprächen nicht ermittelt. - CDU, DP, FDP und der BHE entschlossen sich für diese Nachwahl zu einem einheitlich durchzuführenden Wahlkampf. Die CDU, FDP und der BHE verzichteten auf die Aufstellung eigener Kandidaten zugunsten des Kandidaten der DP, Dr. Hans Joachim Fricke, der am 16. März 1952 in den Bundestag gewählt wurde. Damit wurde die Regierungskoalition im Bundestag um ein Mandat vermehrt (vgl. dazu Bulletin vom 18. März 1952). Zu der Koalitionsvereinbarung über die Nachwahl, die am 22. Febr. 1952 in einer Besprechung von Koalitionsvertretern unter dem Vorsitz Adenauers zustande kam, vgl. auch den Schriftwechsel zwischen Adenauer, Hellwege und Euler vom März/April 1952 in NL Adenauer/11.02. Vgl. auch Rhöndorfer Ausgabe 1951-1953 S. 176.

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