2.21.1 (k1952k): A. Erinnerung an die Abstimmung in Oberschlesien 1921

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[A. Erinnerung an die Abstimmung in Oberschlesien 1921]

Vor Eintritt in die Beratungen übergibt der Bundesvertriebenenminister dem Bundeskanzler in Erinnerung an die Abstimmung 3 in Oberschlesien 1921 eine Urne mit oberschlesischer Erde vom Grabe des Godulla 4 in Schomberg und einen Eisengußteller nach einem Muster der Gleiwitzer Hütte, die der Bundeskanzler mit Worten des Dankes in seine Obhut nimmt.

Fußnoten

3

Art. 88 des Versailler Vertrages vom 28. Juni 1919 (RGBl. S. 687) hatte eine Volksabstimmung in Oberschlesien vorgeschrieben, die über dessen Zugehörigkeit zu Deutschland oder Polen entscheiden sollte. Von den bei der Abstimmung am 20. März 1921 abgegebenen gültigen Stimmen waren 706 993 oder 59,6 Prozent auf den Verbleib bei Deutschland und 479 349 oder 40,4 Prozent auf den Übergang an Polen entfallen (Ulitz S. 53).

4

Karl Godulla (1781-1848). Wegbereiter der oberschlesischen Industrie, u. a. Besitzer des Rittergutes Schomberg-Orzegow sowie oberschlesischer Zinkhütten und Kohlegruben („Zinkkönig"), Verwalter des gräfl. Ballestremschen Berg- und Hüttenbesitzes in Oberschlesien.

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