2.3.9 (k1952k): C. Besprechung mit der Opposition

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[C.] Besprechung mit der Opposition

Der Bundeskanzler unterrichtet das Kabinett über die bevorstehenden Besprechungen mit dem Fraktionsvorstand der SPD 27.

Fußnoten

27

Adenauer hatte am 11. Jan. 1952 in der Schumanplan-Debatte und erneut am 16. Jan. 1952 im Bundestag an die SPD appelliert, in außenpolitischen Fragen nationaler Bedeutung eine Verständigung mit der Bundesregierung anzustreben und sich zu Gesprächen mit der Opposition bereit erklärt (Stenographische Berichte Bd. 10 S. 7819 B und 7866 A). - Seebohm notierte dazu: „Haltung der SPD - Anruf des Bundeskanzlers und das Echo. Besprechung Montag mit Ollenhauer und Carlo Schmid; Adenauer ist pessimistisch. Sofortiges Neinsagen von Schumacher soll abgelöst werden durch Neinsagen nach Verhandlung. Verfassungsklage der SPD gegen Wehrhoheit [vgl. 204. Sitzung am 26. Febr. 1952 TOP A]. SPD Flugblatt: Adenauer und das ,heidnische' Berlin! Adenauer: kann man etwas verweigern, was für Deutschland notwendig ist: nein!" (NL Seebohm/7). - Fortgang 197. Sitzung am 22. Jan. 1952 TOP B.

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