2.30.3 (k1952k): 2. b) Wirtschaftliche Lage in Schleswig-Holstein

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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2. b) Wirtschaftliche Lage in Schleswig-Holstein

Der Bundesminister für Wirtschaft berichtet an Hand des mit seinem Schreiben vom 6.5.1952 vorgelegten Memorandums über die wirtschaftliche Lage in Schleswig-Holstein 7. Die Bundesminister der Finanzen, für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, für Arbeit und für Verkehr ergänzen diese Ausführungen.

Das Kabinett nimmt davon Kenntnis und beschließt auf Vorschlag des Bundesministers des Innern, den Interministeriellen Ausschuß zu bitten, auf fördernde Verwendung der Hilfsgelder in koordinierender Zusammenfassung besonders bedacht zu sein 8.

Fußnoten

7

Der BMWi hatte in dem Memorandum (B 136/659) auf die hohe Arbeitslosenquote von 22,3% in Schleswig-Holstein gegenüber 9,8% im Bundesdurchschnitt (Ende März 1952) hingewiesen. Der Arbeitslosenanteil der 1,2 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen sei mit 51% größer als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung von rund 40%. Zur wirksamen Beseitigung der Notlage sei die Umsiedlung von 500 000 bis 600 000 Flüchtlingen in andere Bundesländer und die Schaffung von 150 000 bis 200 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen erforderlich.

8

Der Interministerielle Ausschuß für Notstandsgebietsfragen billigte am 17. Juni 1952 vom BMWi vorgelegte Richtlinien für die regionale Verteilung der von der Bundesregierung bereitzustellenden Sanierungsmittel (B 136/661). - Fortgang 243. Sitzung am 29. Aug. 1952 TOP 7.

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