2.41.11 (k1952k): 11. Antrag der Bundestagsabgeordneten Luise Albertz und 143 anderer Abgeordneter gem. Art. 93 Abs. 1 Ziff. 2 GG auf Feststellung der Unvereinbarkeit eines ohne vorangegangene Ergänzung und Abänderung des Grundgesetzes durch Bundesgesetz beschlossenen Wehrbeitrages mit dem Grundgesetz vom 31.1.52, BMJ

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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11. Antrag der Bundestagsabgeordneten Luise Albertz 28 und 143 anderer Abgeordneter gem. Art. 93 Abs. 1 Ziff. 2 GG auf Feststellung der Unvereinbarkeit eines ohne vorangegangene Ergänzung und Abänderung des Grundgesetzes durch Bundesgesetz beschlossenen Wehrbeitrages mit dem Grundgesetz vom 31.1.52, BMJ

Auf Antrag des Bundesministers der Justiz beschießt das Kabinett, daß mit der Vertretung des Bundesregierung vor dem Verfassungsgericht der Staatssekretär Dr. Strauß beauftragt und bevollmächtigt wird, weitere Ministerialbeamte als Prozeßbevollmächtigte zu bestellen 29. Der Bundesminister des Innern schlägt vor, als einen solchen Prozeßbevollmächtigten auch den Ministerialrat Dr. Lechner 30 in seinem Ministerium vorzusehen 31. Das Kabinett hat hiergegen keine Bedenken 32.

Fußnoten

28

Luise Albertz (1901-1979). 1947-1950 MdL von Nordrhein-Westfalen und 1949-1969 MdB (SPD); 1946-1948 und 1956-1979 Oberbürgermeisterin von Oberhausen.

29

Vgl. 207. Sitzung am 14. März 1952 TOP 2. - Vorlage des BMJ vom 19. Mai 1952 in B 136/989 und B 141/11387.

30

Dr. Hans Lechner (geb. 1906). 1933-1945 Bayerischer Staatsdienst; 1948-1951 Bayerisches Staatsministerium des Innern; seit 1951 Leiter des Referats für Verfassungsangelegenheiten im BMI.

31

Siehe dazu die Vermerke vom 24. und 27. Mai 1952 in B 106/2535.

32

Fortgang 224. Sitzung am 30. Mai 1952 TOP B.

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