2.44.13 (k1952k): C. Verhandlungen mit dem DGB

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[C.] Verhandlungen mit dem DGB

Die Lage und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für die Weiterführung der Verhandlungen werden eingehend besprochen 26.

Fußnoten

26

Vgl. 225. Sitzung am 6. Juni 1952 TOP A. - Dazu notierte Lenz: „Zur DGB-Situation bemerkt er [Adenauer], daß Fette mit seiner Bremer Rede von Sonntag sich nicht an die Verabredung gehalten habe, die Aktionen einzustellen. - Fette hatte dann mir gegenüber erklärt, daß er zu seiner Rede stehe. - Inzwischen habe Arnold seine Vermittlung angeboten. Zunächst müsse Fette gegenüber dem Parlament einlenken. Westrick und ich betonen, daß die gemäßigten Mitglieder des DGB-Vorstandes mit der Rede von Fette auch sehr unzufrieden seien. Sie gaben zu bedenken, daß man den DGB in die Arme der SPD treibe, wenn es nicht zu Verhandlungen komme. BK betont, sehr stark, daß man unter Druck gesetzt worden wäre. Er spielt die scharfe Tour, entgegen unserer Vorbesprechung. Storch bedauert, daß das Parlament nicht gegen den DGB von sich aus Stellung genommen habe. Er spricht sich gegen Verhandlungen aus. J. Kaiser ist derselben Auffassung" (NL Lenz/Tagebuch). - Lenz unterrichtete nach der Sitzung Fette, daß die Aktionen des DGB es dem Bundeskanzler unmöglich machten, am 11. Juni 1952 eine Delegation des DGB zu empfangen. Der Bundeskanzler habe eine weitere Klärung der Voraussetzungen für eine Unterredung für erforderlich gehalten und Minister Kaiser und den Abgeordneten Albers gebeten, „sich noch einmal mit Ihnen in Verbindung zu setzen" (Vermerk vom 10. Juni 1952 in B 136/722). - Fortgang 227. Sitzung am 13. Juni 1952 TOP A.

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