2.44.14 (k1952k): D. Europäische Zahlungsunion

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[D.] Europäische Zahlungsunion 27

Der Stellvertreter des Bundeskanzlers berichtet über seine Verhandlungen in Paris. Als bemerkenswert stellt er besonders die sich immer deutlicher abzeichnende Änderung der englischen Haltung zum Europa-Problem dar 28.

Fußnoten

27

Um ihren Handel durch Erleichterungen des Zahlungsverkehrs zu fördern, hatten die OEEC-Mitgliedstaaten am 19. Sept. 1950 ein Abkommen über die Gründung einer Europäischen Zahlungsunion (EZU) unterzeichnet. Das Abkommen erlaubte jedem der EZU angeschlossenen Land, seine Zahlungsverpflichtungen mit der Gesamtheit der der EZU-Länder und nicht nur mit dem einzelnen Partnerstaat zu verrechnen (multilaterales Zahlungssystem). Das Abkommen war zunächst bis zum 30. Juni 1952 befristet. - Zum Beitritt der Bundesrepublik zur EZU vgl. 107. Sitzung am 31. Okt. 1950 TOP 1.

28

Vgl. 212. Sitzung am 1. April 1952 TOP D. - Am 6. und 7. Juni 1952 hatte Blücher an der Tagung des Ministerrates der OEEC in Paris teilgenommen. Der Rat hatte sich auf eine Weiterführung der EZU nach dem 30. Juni 1952 verständigt und das bisherige Mitglied des Direktoriums der EZU, Dr. Hans Karl von Mangoldt, zum Präsidenten dieses Gremiums gewählt. Zu seinem neuen Vorsitzenden hatte der Ministerrat ferner anstelle des niederländischen Außenministers Stikker den britischen Außenminister Eden bestimmt. - Zu Vorbereitung, Verlauf und Ergebnis der Ratssitzung Unterlagen in B 146/860 und B 102/11137. Vgl. auch Mitteilung des BPA Nr. 576/52 vom 10. Juni 1952 und Keesing 1952 S. 2510 B. - Fortgang 231. Sitzung am 1. Juli 1952 TOP J (EZU) und 266. Sitzung am 16. Dez. 1952 TOP A (Verhandlungen im Ministerrat der OEEC).

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