2.47.14 (k1952k): C. Filmbank

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[C.] Filmbank

Der Staatssekretär des Bundeskanzleramtes teilt mit, daß ernsthafte Bestrebungen im Gange seien, die Filmwirtschaft mit erheblichem finanziellen Aufwand unter der Führung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zusammenzufassen 27. Es sei deshalb dringend notwendig, die schon seit längerer Zeit in Aussicht genommene Gründung einer Filmbank voranzutreiben 28. Auf seine Bitte sagen die Bundesminister der Finanzen und für Wirtschaft zu, schleunigst zu einer Ressortbesprechung über diese Angelegenheit einzuladen 29.

Fußnoten

27

Vgl. Schreiben des BMWi an Lenz vom 21. Juni 1952 in B 136/7375.

28

Vgl. 190. Sitzung am 7. Dez. 1951 TOP 4. - Gegen den Vorschlag des BMWi, die Errichtung einer Filmwirtschaftsbank als zentrales Finanzierungsinstitut durch die Bereitstellung eines Kredites und die Übernahme einer Verlustdeckungsgarantie in Höhe von je 20 Millionen DM durch den Bund zu erleichtern, hatte der BMF Bedenken erhoben (Vorlage des BMWi vom 7. April 1952 und weitere Unterlagen in B 136/7375, B 102/60739 und B 106/945).

29

In der Ressortbesprechung vom 26. Juni 1952 lehnte der BMF eine Kapitalbeteiligung des Bundes ab (Vermerk vom 27. Juni 1952 in B 136/7375). Weitere Bemühungen der Bundesregierung um das Filmbankprojekt scheiterten (vgl. dazu B 102/21090 und B 106/945). - Fortgang 282. Sitzung am 13. März 1953 TOP 2.

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