2.48.8 (k1952k): D. b) Öffentlicher Aufruf zu einer Geld- und Sachspenden-Sammlung

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[D.] b) Öffentlicher Aufruf zu einer Geld- und Sachspenden-Sammlung

Der Bundesinnenminister teilt mit, daß der Text des Aufrufes mit der gewünschten Änderung festgestellt worden sei 34. Die Ministerpräsidenten der Länder und die Koalitionsparteien hätten dem Aufruf zugestimmt und ihre Unterschrift gegeben. Mit der Opposition soll noch Fühlung aufgenommen werden, ebenso mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege 35.

Wegen der noch erforderlichen Rückfragen wird die Veröffentlichung des Aufrufes auf Montag, den 30.6.52, festgesetzt 36.

Fußnoten

34

Der vom BMI vorbereitete Aufruf forderte zu Solidaritäts- und Hilfsaktionen für notleidende Flüchtlinge aus der DDR auf. Die Textänderung bezog sich auf die Möglichkeit der Einzahlung von Geldspenden bei allen Postämtern und Kreditinstituten (B 106/9557).

35

Der Aufruf wurde von der SPD unterstützt. Die Wohlfahrtsverbände erklärten ihre Bereitschaft zur Entgegennahme der Sachspenden (ebenda).

36

Mitteilung des BPA Nr. 644/52 vom 30. Juni 1952 und Bulletin vom 1. Juli 1952 S. 819. - Fortgang 231. Sitzung am 1. Juli 1952 TOP G.

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