2.54.6 (k1952k): 6. Unterbringung der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn in Frankfurt a. M., BMV

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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6. Unterbringung der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn in Frankfurt a. M., BMV

Das Kabinett beschließt, gegen den Beschluß des Verwaltungsrates der Bundesbahn auf Verlegung der Verwaltung der Bundesbahn nach Frankfurt vorsorglich Einspruch einzulegen. Die Sache selbst wird zur erneuten Beratung zurückgestellt 20.

Fußnoten

20

Vorlage des BMV vom 11. Juli 1952 in B 136/1843. - Seebohm hatte den Beschluß des Verwaltungsrates zur Verlegung der Hauptverwaltung von Offenbach nach Frankfurt unterstützt und gebeten, von einem Einspruch abzusehen. - Globke vermerkte zu der Vorlage am 17. Juli 1952: „Die Unterbringung der Hauptverwaltung im Raum Bonn wäre aus sachlichen Gründen vorzuziehen. Es müßte daher geprüft werden, ob nicht etwa Köln ein entsprechendes Angebot wie Frankfurt machen könnte" (ebenda). Seebohm notierte in der Sitzung u. a.: „Bedenken gegen 10-Jahresdauer des Vertrages ohne Kündigung. [...] Kanzler möchte Bundesbahn nicht so weit abhaben" (NL Seebohm/8). Am 21. Juli 1952 schrieb Adenauer an Seebohm, er habe von der Bereitschaft der Stadt Köln gehört, „in weitem Maße bei der Unterbringung der Bundesbahn in Köln mitzuhelfen" (B 136/1843). - Fortgang 248. Sitzung am 19. Sept. 1952 TOP 6.

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