2.59.16 (k1952k): A. Verhandlungen über Gegenwertmittel für den Kohlenbergbau

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[A. Verhandlungen über Gegenwertmittel für den Kohlenbergbau]

Zunächst unterrichtet der Vizekanzler das Kabinett über seine schriftlichen und mündlichen Verhandlungen mit Mr. Harris 41 wegen der gesperrten 25 Millionen DM Gegenwertmittel für den Kohlenbergbau. Wie der Vizekanzler mitteilt, besteht Aussicht, daß der Brief, der die Zusage nicht habe zurückziehen, sondern nur blockieren wollen, in Kürze zurückgezogen wird 42.

Fußnoten

41

Michael S. Harris (geb. 1916). Bis 1948 Tätigkeit in der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung; 1948 ECA-Mission in Frankreich, Leiter der ECA-Sondermission für Schweden (1949-1951) und Deutschland (1951-1953), anschließend bis 1955 in der Finanz- und Wirtschaftsabteilung der AHK; 1955-1963 bei der Ford Foundation; 1963-1967 stellvertretender Generalsekretär der OECD.

42

Von einem aus ERP-Gegenwertmitteln zur Erhöhung der Förderleistung bereitgestellten Investitionskredit in Höhe von 150 Millionen DM hatte Harris wegen zurückgehender Förderungen im 2. Quartal 1952 einen noch nicht abberufenen Teilkredit von 25 Millionen DM am 21. Juli 1952 vorläufig sperren lassen. In den Verhandlungen am 30. und 31. Juli 1952 hatte Blücher darauf hingewiesen, daß die erwartete Produktionssteigerung erst nach Beendigung der Investition eintreten könne. Harris hob die Sperre am 19. Aug. 1952 auf. Vgl. dazu Mitteilung des BPA Nr. 789/52 vom 6. Aug. 1952 und Unterlagen in NL Blücher/285 und B 102/21552 Bd. 2.

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