2.6.4 (k1952k): B. Besprechung des Bundeskanzlers mit der SPD

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[B.] Besprechung des Bundeskanzlers mit der SPD

Der Bundeskanzler unterrichtet das Kabinett über den Verlauf seiner gestrigen Besprechung mit der SPD 16. Dabei erklärt der Bundeskanzler, ihm erscheine der Hinweis notwendig, daß es das Ziel der Aufrüstung der westlichen Nationen sei, so stark zu werden, daß jeder Angriff von Seiten der Sowjetunion für diese selbst zu einer tödlichen Gefahr werde. Nur auf diese Weise könne der Frieden gerettet werden. Eine Unterfrage sei es, was geschehen könne, um einem sowjetrussischen Angriff zu begegnen, sofern er vor diesem Zeitpunkt erfolgen sollte 17.

Fußnoten

16

Vgl. 197. Sitzung am 22. Jan. 1952 TOP B. - Adenauer hatte zu der Besprechung mit Ollenhauer, Schmid und Schöttle über die Frage eines deutschen Verteidigungsbeitrages als Sachverständige den General a. D. Heusinger und den Abgeordneten Blank hinzugezogen (vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31. Jan. 1952).

17

Zum Bericht Adenauers über die Besprechung mit der SPD vermerkte Seebohm: „Ruhig verlaufen. Beantwortung vieler Fragen von Schmid. Thema Schmid: werden wir im Kampf bestehen? Adenauer: werden wir so stark werden, daß Russen sich zurückhalten, und werden bis dahin die Russen nichts unternehmen? Heusinger beantwortet die Hauptfrage mit Ja und die Unterfrage bedingt mit Ja" (NL Seebohm/7). - Vgl. auch 199. Sitzung am 1. Febr. 1952 TOP B.

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