2.80.10 (k1952k): A. Arabische Liga und Wiedergutmachungsabkommen mit Israel

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[A. Arabische Liga und Wiedergutmachungsabkommen mit Israel]

Der Bundeskanzler gibt den Beschluß der Arabischen Liga über das deutsch-israelische Wiedergutmachungsabkommen 52, der am kommenden Sonntag veröffentlicht werden soll, sowie den Entwurf einer Erklärung der Bundesregierung zu diesem Beschluß bekannt. Das Kabinett nimmt von dem Entwurf der Erklärung zustimmend Kenntnis 53.

Fußnoten

52

Vgl. 257. Sitzung am 11. Nov. 1952 TOP A. - Der Rat der Arabischen Liga hatte der Bundesregierung in einer Note vom 12. Nov. 1952 (AA II 244-13 E Bd. 2 und AA Büro StS Bd. 183) seinen Beschluß mitgeteilt, alle Wirtschaftsbeziehungen zur Bundesrepublik abzubrechen, falls der Vertrag mit Israel ratifiziert werde.

53

Siehe Mitteilung des BPA Nr. 1117/52 vom 15. Nov. 1952. Siehe auch Bulletin vom 18. Nov. 1952 S. 1587. - In der Erklärung kündigte die Bundesregierung an, sie werde Delegationen in die Hauptstädte der arabischen Staaten entsenden (Mitteilung des BPA Nr. 1118/52 vom 15. Nov. 1952). Vgl. auch das Interview Adenauers vom 12. Nov. 1952 (Bulletin vom 13. Nov. 1952 S. 1563-1565), in dem er die Absicht zur Ratifizierung des Israel-Vertrages bekräftigte und erklärte, daß ein wirtschaftlicher Boykott allen Beteiligten nur schaden könne. - Zum Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen mit den arabischen Staaten kam es nicht. Siehe dazu Unterlagen in AA II 244-13 E Bd. 2 und 3 und AA Büro StS Bd. 4, 182 und 185. - Fortgang 272. Sitzung am 30. Jan. 1953 TOP 13 (Deutsche Wirtschaftsdelegation für Kairo).

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