2.81.10 (k1952k): B. Arbeitszeitregelung im Bergbau

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[B. Arbeitszeitregelung im Bergbau]

Der Bundesarbeitsminister berichtet dem Kabinett über die im Bergbau durch die Forderung nach einer 7 ½-stündigen Schicht entstandene bedrohliche Lage 33. Das Kabinett beauftragt die Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft, Verhandlungen mit den Gewerkschaften und Arbeitgebern wegen der Arbeitszeitregelung im Bergbau aufzunehmen 34. Das Ergebnis soll in der Kabinettssitzung am nächsten Dienstag besprochen werden 35.

Fußnoten

33

Nach erfolglosen Verhandlungen der IG-Bergbau mit den Arbeitgebern des Ruhrbergbaus über die Verkürzung der Schicht von 8 auf 7 ½ Stunden hatte die IG-Bergbau zu einer Streikurabstimmung für die Zeit vom 24. bis 26. Nov. 1952 aufgerufen. Siehe DGB-Informationsdienst Bd. 5 S. 180-182, 185. Vgl. auch das Schreiben des BMWi vom 14. Nov. 1952 in B 136/6574.

34

Zu den Verhandlungen des BMA und des BMWi mit den Tarifparteien siehe den Bericht des BMWi vom 12. Jan. 1953 in B 136/742.

35

Fortgang 269. Sitzung am 16. Jan. 1953 TOP F. - Am 16. Jan. 1953 wurde in Verhandlungen zwischen den Tarifparteien, bei denen Adenauer vermittelte, eine Einigung über die Einführung der 7 ½-Stunden-Schicht ab 1. April 1953 erzielt (B 136/742).

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