2.89.22 (k1952k): G. Lebensmittelknappheit in der Sowjetzone

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[G.] Lebensmittelknappheit in der Sowjetzone

Hierüber unterrichtet Staatssekretär Thedieck das Kabinett 57. Er schlägt vor, die Bundesregierung möge die Lieferung größerer Mengen Lebensmittel in die Sowjetzone zur Linderung der Not der deutschen Bevölkerung anbieten, und verspricht sich hiervon günstige psychologische und politische Wirkungen; vor allem, wenn das Angebot von den dortigen Machthabern abgelehnt wird. Die Möglichkeiten einer solchen Maßnahme und die Gründe, die dafür und dagegen sprechen, werden eingehend erörtert. Ein Beschluß wird nicht gefaßt 58.

Fußnoten

57

Zu den Versorgungsschwierigkeiten bei Grundnahrungsmitteln siehe den Bericht des BMG vom 1. April 1953 in B 102/108195 und weitere Unterlagen in B 136/3918. Vgl. dazu auch BT-Drs. Nr. 3956 und 4303.

58

Seebohm vermerkte: „Frage eines Hilfsangebots der Bundesrepublik, insbesondere Fette. 14 000 t Schmalz in Berlin, die gewälzt werden müssen bis März; bei Margarine schwierig, bei Butter unmöglich. Schäffer hat Bedenken. Bekommt es die Bevölkerung? Wird es nicht abgelehnt? Anbieten an die Handelsdelegation? Geschenkweise kann nichts gegeben werden. Blücher: alles, was wir anbieten, Dollarwaren! Loch in Kohlen/Dollarbilanz durch Arbeitszeitverkürzung. Vorschlag USA, Berlin für 12 (!) Monate zu bevorraten, könnte nicht abgelehnt werden (275 Mio.)" (NL Seebohm/8). - Fortgang 291. Sitzung am 8. Mai 1953 TOP F.

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