2.12.11 (k1960k): H. Bau von Zerstörern

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 13. 1960Flugblatt des BeamtenbundesAm 16. August 1960 werden in Berlin neue Warenlisten und Vereinbarungen für den innerdeutschen Handel unterzeichnet Broschüre zur LebensmittelbevorratungSchreiben Adenauers betr. Salzgitter-Konzern

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[H. Bau von Zerstörern]

Außerhalb der Tagesordnung berichtet Staatssekretär Hopf über Vorwürfe, die möglicherweise im Zusammenhang mit dem Bau von Zerstörern in der Presse auftauchen könnten. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt sei Vorsorge getroffen, daß diesen Vorwürfen ggf. umgehend begegnet werden könnte.

Das Kabinett nimmt zustimmend Kenntnis 21.

Fußnoten

21

Von den ersten vier Zerstörer-Neubauten der Bundesmarine sollte am 26. März 1960 auf der Hamburger Stülckenwerft als erster die „Hamburg" vom Stapel laufen. Vgl. die Unterlagen zum Zerstörerbau in BW 1/347803 und 347906. - In der Berichterstattung der „Welt" über den Stapellauf, bei dem Hamburgs Erster Bürgermeister Max Brauer (SPD) die Taufrede hielt, wurden als Kritikpunkte u. a. die hohen Baukosten, die Bestückung mit Flugabwehrraketen, die Vernachlässigung des Schnellboot-Bauprogramms sowie die im Vergleich zum Jagdflugzeug „Starfighter" deutlich geringere Wirksamkeit aufgeführt (vgl. „Hamburg macht ,Shake-Hands' mit der Marine" in der „Welt" vom 28. März 1960, S. 12, Text der Ansprache Brauers in BW 1/15789).

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