2.29.13 (k1960k): G. Grubenunglück in Salzgitter

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 13. 1960Flugblatt des BeamtenbundesAm 16. August 1960 werden in Berlin neue Warenlisten und Vereinbarungen für den innerdeutschen Handel unterzeichnet Broschüre zur LebensmittelbevorratungSchreiben Adenauers betr. Salzgitter-Konzern

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[G.] Grubenunglück in Salzgitter

Der Bundesminister für wirtschaftlichen Besitz des Bundes berichtet über das Grubenunglück in Salzgitter 29. Das Kabinett beschließt, für die Opfer des Grubenunglücks im Namen der Bundesregierung einen Hilfsfonds von 50 000 DM bereitzustellen. Das Kabinett beauftragt den Bundesminister für wirtschaftlichen Besitz des Bundes, an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. Es erklärt sich damit einverstanden, daß der Bundesminister des Innern am Tag der Trauerfeierlichkeiten die Beflaggung der Dienstgebäude des Bundes anordnet 30.

Fußnoten

29

Bei einem Grubenbrand in der zum Salzgitterkonzern gehörenden Schachtanlage „Hannoversche Treue" waren am 19. Juli 1960 33 Bergleute ums Leben gekommen und 24 verletzt worden. Vgl. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 21. Juli 1960, S. 5.

30

Anordnung des BMI vom 20. Juli 1960 zur Trauerbeflaggung der Dienstgebäude der Bundesministerien in Bonn und der Dienstgebäude der Bundesbehörden im Land Niedersachsen in B 106/103824, vgl. die Pressemitteilung in Bulletin Nr. 133 vom 21. Juli 1960, S. 1330.

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