3.1.3 (k1960k): Der Chef des Bundespräsidialamtes

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 13. 1960Flugblatt des BeamtenbundesAm 16. August 1960 werden in Berlin neue Warenlisten und Vereinbarungen für den innerdeutschen Handel unterzeichnet Broschüre zur LebensmittelbevorratungSchreiben Adenauers betr. Salzgitter-Konzern

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Text

Der Chef des Bundespräsidialamtes

Karl Theodor Bleek (1898-1969)

1927-1931 Preußisches Innenministerium, 1932-1933 Landrat im Kreis Arnswalde/Neumark, 1933 Bezirksregierung in Stade, 1934-1937 in Arnsberg und 1937-1939 in Breslau, 1939-1945 Stadtkämmerer von Breslau, 1946-1951 Oberbürgermeister von Marburg, 1946-1951 MdL Hessen (LDP bzw. FDP), dort 1947-1951 Fraktionsvorsitzender, 1951-1957 Staatssekretär im BMI (Staatssekretär II), 1957-1961 Chef des Bundespräsidialamtes.

Albert Einsiedler (1914-1970)

1941-1944 Kriegsdienst, ab 1942 Angehöriger des höheren Dienstes der Deutschen Reichsbahn, 1944-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1969 Bundespräsidialamt, dort 1950-1957 Leiter des Referates 4 (zuständig u. a. für Beamtenrechtsfragen, Sozialrechtliche Fragen, Flüchtlingsfragen und Lastenausgleich, sowie für Rechtsfragen und Rechtsgutachten für den Bereich des BMI, BMA, BMWi, BML und wechselnder anderer Ressorts), 1957-1962 Leiter des Referates 3 (u. a. zuständig für Angelegenheiten der Gesetzgebung und Verwaltung aus den Geschäftsbereichen des BMBR, BMI [Abteilung I], BMWi, BML, BMA, BMVtg, BMZ, BMWo, BMAt, BMG, später auch wechselnder anderer Ressorts, Personalien, Besoldung, Fragen des öffentlichen Dienstrechts, Ernennungs- und Entlassungsvorschläge), seit 1959 zugleich Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1962-1969 Ständiger Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes mit der Zuständigkeit für Personalien und Organisation, 1969 einstweiliger Ruhestand.

Eberhard Nöller (geb. 1911)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1949 Bezirkswirtschaftsamt Köln, 1949 Regierungspräsidium Köln, 1949-1951 BMM, dort Mitarbeiter im Referat III 2 (ERP-Politik und Durchführung: Rechtsfragen), 1951 im Referat Rechts-, Kabinetts- und Parlamentssachen, 1952-1964 Bundespräsidialamt, dort Leiter des Referats 1, ab 1954 des Referats 3, ab 1957 des Referats 2 (jeweils zuständig vor allem für Gesetzgebung, rechtliche Grundsatzfragen, Gnadensachen, Wiedergutmachung, Entschädigung, ab 1960 zudem für Personalien), 1964-1974 BMVtg, dort bis 1972 in der Abteilung VR (Verwaltung und Recht) Leiter der Unterabteilung I (Zentrale Aufgaben, bzw. ab 1966: Besondere Verwaltungsaufgaben, Militärseelsorge), 1972-1974 in der Abteilung S (Sozialabteilung) Leiter der Unterabteilung II (Soziale Sicherung der Soldaten, Beamten und Arbeitnehmer), 1974-1976 Präsident des Bundeswehrverwaltungsamtes.

Dr. Georg Röhrig (1914-1999)

1936-1945 Justizverwaltung Potsdam und Kammergericht Berlin, 1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft 1946-1947 Organist in Schwabniederhofen bei Schongau (Obb.), 1947-1948 Dramaturg an Theatern in Frankfurt/Main und Stuttgart, 1948-1952 Rechtsanwalt in Stuttgart, 1952-1958 auswärtiger Dienst mit Stationen in Ankara (1952-1956) und Moskau (1956-1958), 1958-1962 Bundespräsidialamt, dort 1958-1962 Leiter des Referates 1 (Protokoll, Verkehr mit dem AA, Angelegenheiten der Deutschen im Ausland, Auswanderungsfragen), ab Oktober 1959 zusätzlich Leiter des Referates 4 (Ordenskanzlei, Ordensarchiv, Durchführung des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen), 1962-1979 erneut im auswärtigen Dienst mit Stationen in Brüssel (1962-1968), Rio de Janeiro (1968-1974, dort ab 1971 Leiter des Generalkonsulats) und Zürich (1974-1979, dort Leiter des Generalkonsulats).

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