3.1.4 (k1960k): Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 13. 1960Flugblatt des BeamtenbundesAm 16. August 1960 werden in Berlin neue Warenlisten und Vereinbarungen für den innerdeutschen Handel unterzeichnet Broschüre zur LebensmittelbevorratungSchreiben Adenauers betr. Salzgitter-Konzern

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Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

Felix von Eckardt (1903-1979)

1927-1929 außenpolitischer Berichterstatter des Hauses Ullstein, 1929-1932 Presseattaché an der deutschen Gesandtschaft in Brüssel, 1933-1945 Tätigkeit als Filmbuchautor und Dialogregisseur, 1945-1951 Begründer, Herausgeber und Chefredakteur des „Weserkurier", 1952-1955 Chef des BPA, 1955-1956 Botschafter bei den Vereinten Nationen, 1956-1962 erneut Chef des BPA, 1962-1965 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1965-1972 MdB (CDU).

Werner Krueger (1915-1998)

1937 Redakteur der „Westfälischen Volkszeitung", 1946-1949 Parlamentsjournalist im nordrhein-westfälischen Landtag, Redakteur der „Westfalenpost", 1947 Pressereferent beim CDU-Zonenausschuss der Britischen Zone, 1950-1954 BPA, dort 1950 Persönlicher Referent des Chefs des BPA, 1950-1951 Leiter der Abteilung Inland, 1951-1954 Stellvertreter des Bundespressechefs, 1954-1956 Chefredakteur der Abteilung Fernsehen beim NWDR Hamburg/Köln bzw. ab 1955 beim WDR Köln, 1956-1967 erneut stellvertretender Chef des BPA, 1967-1969 Beauftragter für den Aufbau des Planungsstabes im Bundeskanzleramt.

Dr. Wolfgang Glaesser (1908-1973)

1934 nach Entlassung aus dem Staatsdienst Emigration nach Österreich und 1938 in die Schweiz, dort bis 1950 u. a. Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung, Vorsitzender der Liberaldemokratischen Vereinigung der Deutschen in der Schweiz und Geschäftsführender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Demokratisches Deutschland, Gründungsmitglied der FDP, zeitweise im Bundesvorstand, 1950-1973 BPA, dort 1951-1963 Leiter der Abteilung Inland, 1963-1966 der Abteilung Information, seit 1966 Abteilungsleiter z.b.V.

Günter Diehl (1916-1999)

1939-1945 auswärtiger Dienst mit Stationen in Brüssel (1940-1941), Vichy (1941-1944) und in der Zentrale (1944-1945), 1945-1948 freiberuflicher Publizist, 1948-1950 außenpolitischer Redakteur beim „Hamburger Abendblatt", 1950-1952 BPA, dort in der Abteilung III (Ausland) Leiter des Referates 9 (Diplomatisch-politische Information), 1952-1960 erneut im AA bzw. auswärtgen Dienst, dort 1952-1956 im Büro Staatssekretär Leiter des Pressereferats, 1956-1960 an der Botschaft in Santiago de Chile, 1960-1966 erneut im BPA, dort Leiter der Abteilung IV (Ausland), 1966-1967 erneut im AA, dort Leiter des Planungsstabes, 1967-1969 Chef des BPA (ab 1968 Staatssekretär), 1970-1977 Botschafter in Indien, 1977-1981 in Japan, 1981-1987 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

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