2.19.3 (k1963k): C. Verlauf des 1. Mai

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 16. 1963Schreiben Adenauers zur Anwesenheit in KabinettssitzungenDas Kabinett Erhard bei Bundespräsident Lübke am 17. Oktober 1963Hans Krüger, Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und KriegsgeschädigteDDR-Propaganda gegen die Strafrechtsreform

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[C. Verlauf des 1. Mai]

In diesem Zusammenhang bringt der Bundeskanzler die Sprache auf den Verlauf des 1. Mai und bittet den Pressechef um eine Übersicht über alle bedeutsamen Reden, die an diesem Tage gehalten worden seien 8. Der Bundesminister für besondere Aufgaben kritisiert den Verlauf der Mai-Feier in Berlin. Daran schließt sich eine kurze Erörterung der politischen Bedeutung des 1. Mai 9.

Fußnoten

8

Zur allgemeinen Gestaltung der Feiern am 1. Mai siehe 22. Sitzung am 22. April 1958 TOP G (Kabinettsprotokolle 1958, S. 214). - Das BPA legte am 3. Mai 1963 eine Übersicht über gewerkschaftliche Veranstaltungen und Erklärungen vor (Vorlage in B 136/4929). - Nach Einschätzung des BPA standen darin neben dem Bekenntnis zur Wiedervereinigung wieder verstärkt Angriffe auf die westliche Gesellschaftsordnung und die Politik der Bundesregierung insbesondere hinsichtlich der Notstandsgesetzgebung im Mittelpunkt.

9

Bei der Mai-Kundgebung mit über 500 000 Teilnehmern vor dem Reichstagsgebäude in West-Berlin hatten anders als im Vorjahr weder der Bundespräsident noch ein Mitglied der Bundesregierung das Wort ergriffen. Redner waren neben Willy Brandt der bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel und der Vorsitzende der IG Metall Otto Brenner. Lübke hatte ein Grußwort gesandt und sich am Vortag in einer Ansprache im Deutschlandfunk an die Bewohner der DDR gewandt. Vgl. die Texte in Bulletin Nr. 77 vom 3. Mai 1963, S. 681, sowie Krone, Tagebücher 1961-1966, S. 186 f. - Fortgang 116. Sitzung am 1. April 1964 TOP D (B 136/36132).

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