2.21.8 (k1963k): D. Brief des irakischen Botschafters an die Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau in Köln u. a.

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[D.] Brief des irakischen Botschafters an die Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau in Köln u. a.

Der Bundeskanzler weist auf einen an die Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau in Köln gerichteten Brief des irakischen Botschafters hin, der zu Bedenken Anlaß gäbe 15, und auf den Fall des Dominikanerpaters Malik 16. Er bittet den Bundesminister des Auswärtigen, dieserhalb mit den Botschaftern vom Irak und von Ägypten Fühlung zu nehmen. Der Bundesminister des Auswärtigen sagt eine Prüfung zu. Darüber hinaus gibt der Bundeskanzler seiner Sorge über die Zunahme von gesetzwidrigen Handlungen ausländischer Staatsangehöriger auf dem Boden der Bundesrepublik Ausdruck.

Fußnoten

15

In einem Schreiben vom 3. Mai 1963 an die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft hatte der irakische Botschafter eine Mitwirkung an Hilfsaktionen für Israel als eine gegen Länder der Arabischen Liga gerichtete unfreundliche Handlung gewertet und Sanktionsmaßnahmen angekündigt. Anlass des Schreibens war die Teilnahme eines Aufsichtsratsmitglieds der Wohnungsbaugesellschaft an einer Konferenz des Ständigen Europäischen Komitees für die Entwicklung Israels in Paris im November 1962. Vgl. dazu die Kopie des Schreibens in B 136/50590.

16

In Bonn war die Taufe eines aus Ägypten stammenden Studenten durch den Dominikanerpater Malik von ägyptischen Studenten verhindert worden. Vgl. dazu den Vermerk des AA vom 30. Mai 1963 in B 136/50590.

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