2.27.5 (k1963k): C. Ernennung eines Bevollmächtigten des Bundes für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des deutsch-französischen Vertrages

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[C.] Ernennung eines Bevollmächtigten des Bundes für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des deutsch-französischen Vertrages

Staatssekretär Prof. Dr. Carstens empfiehlt, zum Bevollmächtigten des Bundes für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des deutsch-französischen Vertrages - entsprechend einem Vorschlag der Ministerpräsidenten der Länder - den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Herrn Kiesinger, zu ernennen. Ihm sollte als verantwortlicher Beamter des Bundes zur Durchführung seiner Aufgaben der Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes beigegeben werden. Das Kabinett ist einverstanden 15.

Fußnoten

15

Siehe 76. Sitzung am 16. Mai 1963 TOP A. - Vorlage des AA vom 2. Juli 1963 in AA B 21, Bd. 695, weitere Unterlagen zur Ernennung des Bundesbeauftragten in B 136/3952, und zur Vereinbarung mit den Ländern in AA B 21, Bd. 693. - Im deutsch-französischen Vertrag war eine verstärkte Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet vorgesehen. So sollte sich der französische Erziehungsminister alle drei Monate mit einer von deutscher Seite noch zu ernennenden Persönlichkeit zu regelmäßigen Konsultationsgesprächen treffen. Als Vorsitzende der Gemischten Deutsch-Französischen Kulturkommission sollten sie zusammen Empfehlungen zur Intensivierung der Sprachpflege, der Forschung und der Zusammenarbeit im universitären Bereich ausarbeiten. Die Angelegenheit war wegen des bevorstehenden Besuchs von de Gaulle dringlich geworden. Das AA hatte sich in der Vorlage dem Votum der Ministerpräsidenten angeschlossen. Die erste Besprechung mit dem französischen Erziehungsminister Christian Fouchet fand am 4. Juli 1963 statt. Vgl. dazu die Aufzeichnung des AA vom 10. Juli 1963 in AA B 21, Bd. 695. - Fortgang 94. Sitzung am 9. Okt. 1963 TOP A.

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