2.29.4 (k1963k): D. Folgen einer Senkung der deutschen Getreidepreise

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[D.] Folgen einer Senkung der deutschen Getreidepreise

Der Bundeskanzler nimmt Bezug auf Äußerungen des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bonn und in Düsseldorf über die für den Fall einer Angleichung der Getreidepreise als erforderlich erachteten Ausgleichsmaßnahmen für die deutschen Bauern. Er bittet den Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in allen finanziellen Fragen engen Kontakt mit dem Bundesminister der Finanzen zu halten 7.

Fußnoten

7

Siehe 73. Sitzung am 24. April 1963 TOP 9. - Bei einem Vortrag vor dem Deutsch-Französischen Kreis in Düsseldorf am 14. Juli 1963 hatte der französische Landwirtschaftsminister Edgar Pisani erklärt, dass die Angleichung der Getreidepreise in der EWG beschlossen sei und es bei den Verhandlungen in Brüssel lediglich um die Form gehe. Dessen Feststellung, dass den deutschen Bauern ein Ausgleich gezahlt werden müsse, wenn die deutschen Getreidepreise gesenkt würden, hatte der ebenfalls anwesende Schwarz als Kompromiss aufgegriffen. Zwei Tage später hatte er in Bonn vor Journalisten erklärt, dass der deutsche Getreidepreis kein Dogma sei, für etwaige Einkommenseinbußen jedoch ein voller und dauerhafter Ausgleich als direkte geldliche Zuwendung an die Landwirte gezahlt werden müsse. Vgl. die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 15. Juli, S. 13, und vom 17. Juli 1963, S. 1. - Fortgang 98. Sitzung am 6. Nov. 1963 TOP B.

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