2.43.2 (k1963k): 2. Errichtung eines Ehrenmals in Bonn, BMI

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 16. 1963Schreiben Adenauers zur Anwesenheit in KabinettssitzungenDas Kabinett Erhard bei Bundespräsident Lübke am 17. Oktober 1963Hans Krüger, Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und KriegsgeschädigteDDR-Propaganda gegen die Strafrechtsreform

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2. Errichtung eines Ehrenmals in Bonn, BMI

Der Bundesminister des Innern berichtet über den Stand der Planungen, die darauf abzielen, entsprechend dem Wunsch des Bundespräsidenten ein Ehrenmal als würdige Gedenkstätte für ausländische Delegationen und für Anlässe wie den Volkstrauertag zu schaffen 2. Träger solle nicht der Bund sein. Anstelle der Stadtverwaltung habe nun die Universität ihre Bereitschaft erklärt, die Aufstellung des Ehrenmals zu übernehmen. Als Standplatz seien der Alte Zoll oder der Hofgarten vorgesehen. Der Haushaltsausschuß des Bundestages habe sich bereit erklärt, 100 000 DM als Beitrag zu den Kosten der Errichtung zu übernehmen. Die Bundesregierung solle sich zu den bisherigen Planungen äußern. Der Bundesminister für Gesundheitswesen spricht sich nochmals namens des nicht anwesenden Bundesministers für Familien- und Jugendfragen für die Schaffung einer würdigen Gedenkstätte aus.

Das Kabinett stimmt den bisherigen Planungen zu 3.

Fußnoten

2

Siehe 77. Sitzung am 22. Mai 1963 TOP 2. - Damit war die bislang von Adenauer streitig gehaltene Standortfrage zugunsten des Akademischen Kunstmuseums entschieden.

3

Am 16. Juni 1964 übergab Bundespräsident Lübke mit einer Kranzniederlegung das laut Inschrift „Den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaft" gewidmete Ehrenmal seiner Bestimmung. Vgl. die Vermerke des BMI vom 28. Nov. 1963 und 4. Juni 1964 sowie das Programm des Widmungsaktes in B 106/77167, dazu auch Bulletin Nr. 95 vom 19. Juni 1964, S. 880.

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