2.44.8 (k1963k): D. Bergwerkskatastrophe in Lengede

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 16. 1963Schreiben Adenauers zur Anwesenheit in KabinettssitzungenDas Kabinett Erhard bei Bundespräsident Lübke am 17. Oktober 1963Hans Krüger, Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und KriegsgeschädigteDDR-Propaganda gegen die Strafrechtsreform

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[D.] Bergwerkskatastrophe in Lengede

Auf Vorschlag des Bundeskanzlers ist das Kabinett damit einverstanden, daß sich der Bundeskanzler noch heute an den Ort des Unglücks begibt, um allen von dem Unglück Betroffenen und insbesondere den noch Eingeschlossenen das Mitgefühl der Bundesregierung zum Ausdruck zu bringen. Auf Vorschlag des Bundesministers der Finanzen beschließt das Kabinett, zur Linderung der ersten Not eine Summe von 200 000 DM zur Verfügung zu stellen 17.

Ab 11.45 Uhr übernimmt der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen den Vorsitz.

Fußnoten

17

Siehe 97. Sitzung am 30. Okt. 1963 TOP B. - Durch Wassereinbruch waren am 24. Okt. 1963 im Eisenerzbergwerk Ilseder Hütte bei Lengede in Niedersachsen 50 Bergleute verschüttet worden, von denen zunächst zehn lebend geborgen werden konnten. Die für den 4. Nov. 1963 bereits geplante Trauerfeier war verschoben worden, nachdem am 3. Nov. Klopfzeichen von weiteren elf Verschütteten gehört worden waren, die am 7. Nov. 1963 gerettet werden konnten. Unterlagen in B 102/191000 und B 136/5047. - Die Verwaltung und Verteilung der Hilfsgelder des Bundes und anderer Spenden übernahm das eigens hierfür gegründete „Kuratorium Grubenunglück Lengede". - Zu Erhards Besuch in Lengede am 6. Nov. vgl. die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 7. Nov. 1963, S. 1, zu den offiziellen Beileidsbekundungen vgl. Bulletin Nr. 199 vom 9. Nov. 1963, S. 1751 f.

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