3.1.7 (k1963k): Die Protokollführer

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 16. 1963Schreiben Adenauers zur Anwesenheit in KabinettssitzungenDas Kabinett Erhard bei Bundespräsident Lübke am 17. Oktober 1963Hans Krüger, Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und KriegsgeschädigteDDR-Propaganda gegen die Strafrechtsreform

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Text

Die Protokollführer

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u. a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abt. Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, Mai-Dezember 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u. a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn e.V.

Otto Freiherr von Bechtolsheim (1910-1999)

1936-1938 Reichsverkehrsministerium, 1938-1941 Reichsbahndirektion Essen, 1941-1945 Vorstand des Reichsbahnverkehrsamtes Allenstein, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 ohne Beschäftigung, 1947-1951 Justitiar bei der IHK Kassel, 1951-1954 BMV, 1954-1970 Bundeskanzleramt, dort 1954-1956 Hilfsreferent im Referat 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1957-1968 u. a. Leiter der für Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen u. a. aus den Geschäftsbereichen BMV, BMP, BMAt, BMwF, BMSchatz, wissenschaftliche Forschung bzw. BMwF, Bundesbahn und Bundespost zuständigen Referate 8 und 9 bzw. (ab 1965) II/5 und (ab 1967) II/6, 1968-1970 Leiter der Gruppe I/1 (u. a. Personalangelegenheiten der Bundesregierung und des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen, Organisation, Innerer Dienst), 1970-1975 erneut BMV, dort Leiter des Referats L 8 (Internationale Zusammenarbeit in der Luftfahrt, Zivile Verteidigung).

Ludwig Friedmann (1924-2002)

1942-1945 Kriegsdienst, nach Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1953-1957 juristischer Mitarbeiter in der Süddeutschen Treuhand Gesellschaft AG, 1958 Finanzassessor bei der Oberfinanzdirektion München, 1958-1960 BMBes, dort Hilfsreferent für die Verwaltung und Verwertung von bundeseigenem Grundvermögen im Liegenschaftsreferat für den süddeutschen Bereich, 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1961 in der Abteilung II Hilfsreferent im Referat 8 (u. a. Angelegenheiten des BMF, BMWo und des Bundesrechnungshofs; Haushaltsangelegenheiten des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen), 1962-1969 Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1963-1968 Leiter des Referats 7 bzw. ab 1965: II/3, ab 1967: II/4, ab 1968: III/4 (u.a. Angelegenheiten des BMA, BMVt, BMFa, BMGes und der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung), 1986-1969 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (Angelegenheiten des BMV, BMP, BMSchatz, Bundesbahn, Bundespost), 1969 (Juni-Nov.) Leiter der Gruppe III/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordination; Kabinettsausschuss für mehrjährige Finanzplanung; Finanzplanungsrat), 1969-1970 BMF, dort dem Sekretariat der Steuerreformkommission zugeteilt, Mai 1970 Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis auf eigenen Antrag, danach Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

Dr. Hans Grundschöttel (1924-1979)

1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Dolmetscher bei der Reichsbahn in Neustadt an der Weinstraße, 1949-1953 Justizverwaltung Rheinland-Pfalz, 1953-1977 Bundeskanzleramt, dort 1953-1963 Hilfsreferent: 1953 im Persönlichen Büro des Bundeskanzlers, 1953-1960 im Referat 5 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen u. a. des AA, des BMI, Abt. 6: Öffentliche Sicherheit, des BMG und zeitweise der Dienststelle des Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen sowie des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1962 im Referat 4 (BMVtg; Verteidigungsfragen der NATO, zivile Verteidigung und Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrates), zusätzlich 1960 im Referat 9 (BMV, BMP, BMAt, Bundesbahn, Bundespost) und 1962-1963 erneut im Kanzlerbüro, 1964-1965 Leiter des Referates 11 (Zivile Verteidigung), 1965-1970 Leiter des Referates I/3 (mit Zuständigkeit vor allem für BMI - außer Abt. ÖS und ZV -, BMJ, BMBR, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt, für Bildung und Ausbildungsförderung), 1970-1974 Leiter der neu eingerichteten Gruppe I/3 (BMJ und - aus dem BMI - öffentliches Recht und öffentlicher Dienst, Organisations- und Geschäftsordnungsrecht der Bundesregierung, Justitiariat), 1974-1977 Leiter des Referates I/2 bzw. (ab 1976) 12 (Zivilverteidigung, Alarmplanung, Krisenstab, Lagezentrum).

Fritz Hilgendorf (1906-1977)

Seit 1932 Verhandlungsstenograph, 1936-1944 im Reichsluftfahrtministerium, 1944-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1954-1971 BPA, dort 1954 Stenograph im Referat I 3 (Informationsfunk), 1954-1956 im Referat I 4 (Chef vom Dienst), 1956-1963 im Referat I 1 bzw. ab 1958: A 1 (Aktuelle Information), 1963-1971 im Referat „Chef vom Dienst" (bis 1967: Referat VI 2).

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948 Angestellter bei der Kreisverwaltung Minden/Westfalen, 1948-1951 Institut für Weltwirtschaft Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der Unterabteilung IIC (Bund u. Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u. a.), 1969-1978 des Referats III 4 bzw. (ab 1978) 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Franz Loosen (1900-1968)

1931-1947 Rechtsanwalt, 1950-1955 BMF, dort 1950-1952 Hilfsreferent im Referat V 6 (ERP-Angelegenheiten), 1952-1955 Leiter des Referats V 7 (Liquidation der JEIA, Abwicklung der StEG), 1955-1958 Referent des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1958-1965 Bundeskanzleramt, 1958-1959 Leiter des Referats 4 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, Abt. I, III, IV, V, Gr. J, BMJ, BMBR, BPA, Grundsatzfragen und allgemeiner Verkehr mit Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt), 1960-1965 Leiter des Referats 7 (BMA, BMVt, BMFa, BAVAV, Geschäftsführung des Ministerausschusses für Sozialreform), 1965 des Referats II 2 (BMWi, BML, BMSchatz, Bundesbank, Kabinettsausschuss für Wirtschaft).

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. (ab 1957) B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Hans-Leo Stolzhäuser (1912-1997)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, seit 1943 Staatsanwalt in Duisburg, 1947 Staatsanwalt bei der Anklagebehörde beim Spruchgericht in Hiddesen/Detmold, 1947-1953 erneut Staatsanwalt in Duisburg, 1953-1958 Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft am Bundesgerichtshof, 1958-1974 Bundeskanzleramt, dort 1958-1960 in der Abteilung I Leiter des Referates 5 (Innere Sicherheit, BMG, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1965 Leiter des Referates 3 (Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, BMI, BMJ, BMBR, BPA, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1965-1974 Leiter des Referates I A/7 bzw. (ab 1966) III A/7, (ab 1967) III A/2, (ab 1968) II/4 und (ab 1970) I/5 ( mit Zuständigkeit vor allem für Zivile Verteidigung, ab 1970 zudem Krisenstab, Lagezentrum).

Theodor Paul Ziehe (1901-1978)

1958-1966 BPA, dort 1958-1963 (Okt.) Stenograph im Referat I 1 bzw. ab Nov. 1958: A 1 (Aktuelle Information), 1963 (Nov.)-1966 im Referat VI 2 (Chef vom Dienst).

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