2.16.1 (k1966k): 1. Erschießung eines Flüchtlings am Teltow-Kanal

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 19. 1966Mende besichtigt die Berliner MauerMünchen wird Austragungsort für die Olympischen Spiele 1972Die Autobahnbrücke über die Saale wird für den Verkehr freigegebenCDU/CSU und SPD nehmen Koalitionsverhandlungen auf

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1. [Erschießung eines Flüchtlings am Teltow-Kanal]

Das Kabinett erörtert den jüngsten Fluchtversuch eines Mitteldeutschen am Teltow-Kanal, der mit dessen Tod endete, und beschließt, dazu eine vom Bundespressechef formulierte Erklärung abzugeben 2.

Fußnoten

2

Am 25. April 1966 war ein Soldat der Nationalen Volksarmee bei einem Fluchtversuch erschossen worden. Vgl. „Die Welt" vom 26. April 1966, S. 1. - Die Erschießung wurde angesichts der verstärkten Bemühungen um die innerdeutschen Beziehungen von der Bundesregierung als Provokation und Akt der Unmenschlichkeit gewertet. Vgl. den Wortlaut der undatierten Erklärung im Protokollband B 136/36140, abgedruckt in „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 27. April 1966, S. 4. - Zu späteren Zwischenfällen an der Berliner Mauer vgl. 42. Sitzung am 7. Sept. 1966 TOP E.

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