2.3.8 (k1966k): 4. Einbringung der Ufa- und Bavaria-Filmstöcke in eine von der deutschen Filmwirtschaft zu errichtende Stiftung, BMI

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4. Einbringung der Ufa- und Bavaria-Filmstöcke in eine von der deutschen Filmwirtschaft zu errichtende Stiftung, BMI

Staatssekretär Prof. Dr. Ernst trägt den wesentlichen Inhalt der Vorlage vor, der das Kabinett nach kurzer Diskussion zustimmt 11.

Fußnoten

11

Siehe 147. Sitzung am 16. Dez. 1964 TOP 3 (Veräußerung des deutschen Filmvermögens nach den USA: Kabinettsprotokolle 1964, S. 547 f.). - Vorlage des BMI vom 6. Jan. 1966 in B 106/36698 und B 136/5902, weitere Unterlagen in B 102/144122 und B 126/51271. - Nach den Bestimmungen des Gesetzes zur Abwicklung und Entflechtung des ehemaligen reichseigenen Filmvermögens vom 5. Juni 1953 (BGBl. I 276) waren die Filme und Filmrechte (Filmstöcke) der unter Liquidation gestellten ehemals reichseigenen Filmgesellschaften 1958 an die neu gegründeten Gesellschaften Universum-Film Gesellschaft mbH (Ufa) und Bavaria-Filmkunst GmbH veräußert worden. Binnen zehn Jahren konnte ein Weiterverkauf nicht ohne Einwilligung der Liquidationsverwaltung erfolgen, die im Dezember 1964 den geplanten Verkauf des Gesamtpakets an eine amerikanische Firma untersagt hatte. - In seiner Vorlage hatte der Bundesminister des Innern Paul Lücke auf die Bereitschaft der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V. zur Errichtung der Stiftung verwiesen, die allerdings die Kosten einer Übernahme der Filmstöcke nicht aufbringen könne. Der erforderliche Betrag von etwa 10 Millionen DM solle deshalb als Darlehen aus dem Abwicklungserlös zur Verfügung gestellt werden. - Im Februar 1966 wurde die nach dem deutschen Filmregisseur der Zwanzigerjahre benannte Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung errichtet.

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