3.1.3 (k1966k): Der Chef des Bundespräsidialamtes

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 19. 1966Mende besichtigt die Berliner MauerMünchen wird Austragungsort für die Olympischen Spiele 1972Die Autobahnbrücke über die Saale wird für den Verkehr freigegebenCDU/CSU und SPD nehmen Koalitionsverhandlungen auf

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Der Chef des Bundespräsidialamtes

Dr. Hans Berger (1909-1985)

1939-1945 abgeordnet zum Reichskommissar für die Preisbildung, 1945 Amtsgericht Köln, 1946 Landgericht Köln, 1946 Zentraler Rechtsausschuss für die Britische Zone in Hamburg, 1946-1948 Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, dort Leiter der Gesetzgebungsabteilung, 1948-1949 Richter am Obersten Gerichtshof für die Britische Zone in Köln, 1949-1953 Präsident des Landgerichtes Düsseldorf, 1953-1954 BMI, dort Leiter der Abteilung Verfassung, Staatsrecht und Verwaltung, 1954-1959 AA, dort Leiter der Rechtsabteilung, 1959-1963 Botschafter in Kopenhagen, 1963-1965 in Den Haag, 1965-1969 Chef des Bundespräsidialamtes im Rang eines Staatssekretärs, 1969-1971 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

In dessen Vertretung:

Albert Einsiedler (1914-1970)

1941-1944 Kriegsdienst, ab 1942 Angehöriger des höheren Dienstes der Deutschen Reichsbahn, 1944-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1969 Bundespräsidialamt, dort 1950-1957 Leiter des Referats 4 (zuständig u. a. für Beamtenrechtsfragen, Sozialrechtliche Fragen, Flüchtlingsfragen und Lastenausgleich sowie für Rechtsfragen und Rechtsgutachten für den Bereich des BMI, BMA, BMWi, BML und wechselnder anderer Ressorts), 1957-1962 Leiter des Referats 3 (u. a. zuständig für Angelegenheiten der Gesetzgebung und Verwaltung aus den Geschäftsbereichen des BMBR, BMI [Abteilung I], BMWi, BML, BMA, BMVtg, BMZ, BMWo, BMAt, BMG, später auch wechselnder anderer Ressorts, Personalien, Besoldung, Fragen des öffentlichen Dienstrechts, Ernennungs- und Entlassungsvorschläge), seit 1959 zugleich Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1962-1969 Ständiger Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes mit der Zuständigkeit für Personalien und Organisation, 1969 einstweiliger Ruhestand.

Dr. Heinrich Meyer (1909-1967)

1932-1935 Juristischer Vorbereitungsdienst, 1936-1939 Gerichtsassessor bei den Staatsanwaltschaften Altona, Kiel, Flensburg, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1951 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Flensburg, 1951-1956 BMJ, dort 1951-1954 in der AbteilungII (Strafrecht, Strafverfahren) Hilfsreferent im Referat II 6 (u. a. zuständig für Auslieferungswesen, strafrechtliche Einzel- und Immunitätssachen), 1954-1955 in der neu eingerichteten Unterabteilung II B (ohne Bezeichnung) Leiter des Referats II 10 (Gnadenwesen mit Einzelsachen; Straffreiheitsgesetze mit Einzelsachen; Immunitätsrecht), 1955-1956 Leiter des Referats II 9 (zuständig für Einzelsachen beim Gnadenwesen; bei den Straffreiheitsgesetze und dem Immunitätsrecht; für Haftentschädigungsgesetze sowie für das Verhältnis zu den Besatzungsmächten und ausländischen Streitkräften auf dem Gebiet des Strafrechts, auch der Auswertung der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte und des Bayerischen Obersten Landesgerichts in Strafsachen), 1956-1964 BMVtg, dort 1956-1965 in der Abteilung Verwaltung und Recht (VR), Unterabteilung II (Recht) Leiter des Referats II 6 (Disziplinar- und Beschwerderecht; Disziplinar-Gnadensachen), 1964-1967 Bundespräsidialamt, dort Leiter des Referats 2 (Rechtliche Grundsatzfragen, Gesetzgebung, Kabinettsachen, Strafrechtliche Fragen, Gnadensachen, Besoldung).

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