2.11.3 (k1967k): B. Unterrichtung des Kabinetts über Vorgänge in der NPD

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[B.] Unterrichtung des Kabinetts über Vorgänge in der NPD

Der Bundeskanzler teilt dem Kabinett mit, daß sich in der Führung der NPD eine schwere Krise anbahne. Der Bundesvorsitzende Thielen habe eine Reihe von Vorstandsmitgliedern, darunter auch seinen Stellvertreter, von Thadden, aus der NPD ausgeschlossen. 53

Fußnoten

53

Vgl. 19. Sitzung am 15. März 1966 TOP B (Kabinettsprotokolle 1966, S. 143 f.). - Hintergrund der NPD-Krise waren Auseinandersetzungen zwischen dem konservativen Parteiflügel unter Friedrich Thielen und einer der ehemaligen Deutschen Reichspartei nahestehenden Gruppe unter Adolf von Thadden. Nach den NPD-Ausschlüssen von Thaddens und mehrerer seiner Anhänger durch Thielen sowie Thielens durch den NPD-Landesverband Bremen am 10. März 1967 erklärte am Folgetag das NPD-Präsidium den Ausschluss von Thaddens und seiner Anhänger für nichtig und bestätigte den Ausschluss Thielens. Vgl. den Vermerk des BPA vom 14. März 1967 in B 136/4397, weitere Unterlagen in B 106/78948 und B 136/4395.

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